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Aktuelles

28.01.2020
In ihren Beiträgen für die Ausgabe "Infrastrukturen" der Böll.Thema-Reihe (01/2020) richten Christa Wichterich und Uwe Hoering den Blick auf die zahlreichen Infrastrukturinvestitionen im Rahmen der Neuen Seidenstraßen. Diese gehen mit einer hohen Verschuldung seitens der Partnerländer, ökologischen und sozialen Risiken sowie geopolitischen Verschiebungen einher. Mehr
12.12.2019
Seit dem Sommer 2019 ereignen sich in Hongkong die schwersten Bürgeraufstände nach den linken Unruhen von 1967. Mit dem Widerstand der Zivilgesellschaft gegen die wachsende Kontrolle Pekings stellt sich die ehemalige britische Kronkolonie gegen eines der stärksten autoritären Regime überhaupt und bringt eine erneuerte Identität der Stadt zu Tage. Diese könnte sich als Zeichen für die eigentliche Dekolonialisierung Hongkongs erweisen. Mehr
05.12.2019
Die Volksrepublik China zählt zu den bedeutendsten bilateralen Kreditgebern einer großen Zahl von Entwicklungs- und Schwellenländern. Nach den Ankündigungen großer Infrastrukturinvestitionen im Rahmen der „Neuen Seidenstraße“ wird sich ihre Gläubigerposition noch verfestigen. Trotz der wichtigen Rolle in der globalen Finanzarchitektur ist über die Kreditvergabe Chinas nicht viel bekannt. Während China versucht, sich rhetorisch von den Kreditvergaben kapitalistischer Großmächte abzugrenzen, werfen westliche Entwicklungspolitiker*innen und Investoren dem Land eine unkooperative Politik und "Schuldenfallendiplomatie" vor. Mehr
18.09.2019
In diesem Beitrag des BRI-Tickers richten wir erneut den Blick nach Ostafrika. In Kenia fürchten Fischer um ihre Existenzgrundlage, doch die versprochenen Entschädigungszahlungen bleiben weiterhin aus. Fischer aus dem Küstenörtchen Lamu klagten 2012 vor dem Gericht in Malindi gegen den inzwischen fast fertig gestellten Hafen in Lamu, der von der China Communications Construction Company errichtet wird. Mehr